Vom 29. bis zum 31. Januar 2024 unternahmen 67 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe EF gemeinsam mit 4 begleitenden Lehrern die obligatorische Fahrt zur politischen Bildung in die Bundeshauptstadt.

Es waren drei intensive Tage, die es wahrlich in sich hatten. Den thematischen Schwerpunkt der Fahrt bildete die Geschichte der geteilten Stadt. Von der Besatzungszeit bis zur Staatsgründung von BRD und DDR, vom Mauerbau bis zum Mauerfall, vom Tränenpalast bis nach Hohenschönhausen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten durch den Besuch der zentralen Orte, eine geführte Stadtrundfahrt, sowie Zeitzeugen-Führungen durch das Stasi-Gefängnis tiefe Einblicke in ein Kapitel deutscher Geschichte, das im Unterricht oft zu kurz kommt. Dabei ging die beeindruckende Präsentation der Ereignisse nicht spurlos an den Beteiligten vorbei und wird sicher auch langfristig in Erinnerung bleiben.

Darüber hinaus erhielten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit Wahrzeichen der Weltstadt wie das Brandenburger Tor, die Siegessäule, den Fernsehturm, das Holocaust-Mahnmal und natürlich das Reichstagsgebäude aus der Nähe zu betrachten. Ein Highlight war dabei sicherlich der Besuch im Bundestag, der mit einem Abendessen im Paul-Löbe-Haus begann, eine Bundestagssitzung zur Haushaltsplanung und den Besuch der Kuppel beinhaltete und mit einem Gesprächstermin mit dem Wuppertaler Abgeordneten Helge Lindt zum Abschluss kam.

Obwohl es immer wieder Gelegenheiten gab, die Stadt in Kleingruppen zu erforschen oder die Zeit zur Entspannung zu nutzen, sorgte die Termindichte doch zu einem gewissen Maß an Erschöpfung auf der Rückfahrt, die für die Reisegruppe am Mittwoch gegen 22 Uhr an der Florian-Geyer-Str. 9 endete.